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Elektronische Funkwasserzähler

Lesezeit: 4 min
Ein Mann schaut sich einen Wasserzähler an

Mit elektronischen Wasserzählern profitieren Sie von einfacher Fernablesung, Sicherheit durch Warnmeldungen und nachhaltiger Technologie

Die neuen elektronischen Wasserzähler ersetzen herkömmliche mechanische Modelle. Dank moderner Funktechnologie entfällt die manuelle Ablesung. Der Zählerstand wird bequem aus der Ferne erfasst, ohne Ablesetermine oder Zählerkarten. Den aktuellen Wasserverbrauch können Sie jederzeit auf dem Display einsehen.

Mit der neuen Technologie werden kleinste Wasserverbräuche ab 1 Liter pro Stunde angezeigt. So lassen sich Undichtheiten schnell erkennen, bevor größere Schäden entstehen.

Die Zähler sind für eine Eichgültigkeit von 6 Jahren ausgelegt. Ihre langlebige Bauweise schont Ressourcen und ermöglicht eine umweltfreundliche Entsorgung ohne bleihaltige Bestandteile.

Die Zähler registrieren und übertragen Warnmeldungen wie niedrige Temperaturen, Fließrichtungswechsel sowie außergewöhnliche Durchflussmengen. Warnungen bei:

  • Leckagen: > 40 l/h über 24 Stunden

  • Rohrbrüche: > 800 l/h über 1 Stunde

  • Frostgefahr: Wassertemperatur ≤ 3°C

Der batteriebetriebene Zähler hält bis zu 12 Jahre. Die elektromagnetische Strahlung ist extrem gering – weit unter gesetzlichen Grenzwerten. Ein Wasserzähler sendet nur 0,01 Watt und das für maximal 16 Millisekunden pro Tag.

Lesen Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen zu elektronischen Funkwasserzählern

Nach Ablauf der Eichfrist von sechs Jahren wird Ihr Zähler gegen den neuen (elektrischen) Funkwasserzähler getauscht. Ein Zählerwechsel vor Ablauf der Eichfrist findet nicht statt. Der Zählertausch wird ca. zwei Wochen vorher schriftlich angekündigt. Sofern der angekündigte Termin für Sie nicht passen sollte, finden wir mit Ihnen gemeinsam einen neuen Termin.

Die modernen elektronischen Wasserzähler messen die Trinkwassermenge nicht mehr mit mechanisch drehenden Teilen wie z. B. mittels eines Flügelrades im Wasserstrom. Die elektronischen Wasserzähler messen den Verbrauch über die Fließbewegung im Wasser mit einer sogenannten Ultraschallmessung. In dem Wasserzähler befindet sich ein Messrohr mit Ultraschallsensoren, das bereits geringste Wasserverbräuche zählt und als Momentandurchfluss anzeigt. Neben dem Zählerstand wird der momentane Durchfluss in einer kleineren Schrift auf dem Zählerdisplay angezeigt.

Diese Ultraschallmessung wird alle zwei Sekunden vorgenommen. Die ermittelten Daten speichert der Zähler ab. Dieser Prozess findet im Zählerinneren fortlaufend statt. Auf Basis dieser permanenten Messungen werden relevante Verbrauchswerte als Datenpaket verschlüsselt und per Funksignal an unsere datenschutzgesicherten Funkauslesegeräte gesendet.

Die nachfolgende Abbildung erläutert die wesentlichen Werte und Symbole, die auf dem LCD-Display des elektronischen Wasserzählers angezeigt werden können. Über die Anzeige besteht jederzeit die Möglichkeit, den aktuellen Zählerstand abzulesen.

Elektronischer Funkwasserzähler

Um Anzeigefehler feststellen zu können, verändert sich einmal pro Minute die Anzeige im Rahmen eines Selbsttests. Daher sind kurzzeitig alle Symbole sowie der Softwarestand (Abkürzung „FW") sichtbar. Eine Ereignismeldung liegt nur dann tatsächlich vor, wenn das Symbol dauerhaft, auch nach dem Selbsttest, sichtbar bleibt.

Wir empfehlen unseren Kunden einen regelmäßigen Blick auf den Zähler zu werfen, um z.B. Schleichwassermengen (Durchflussrate) kurzfristig zu entdecken. Somit können Sie Wasserverluste in Ihrer Hauswasserinstallation durch z.B. durchlaufende Spülkästen oder Rohrbrüche frühzeitig erkennen.

Bei einer Datenübertragung werden lediglich diejenigen Daten übertragen, die zur Verbrauchsabrechnung bzw. zur zuverlässigen Wassernetzanalyse und -steuerung notwendig sind. Neben diesem Grundsatz der Datenminimierung stellen wir durch entsprechende technische und organisatorische Maßnahmen ein hohes Niveau an Datensicherheit her mit dem Ziel, die gesamte Datenübertragung jederzeit gegen unbefugte Zugriffe bzw. unbefugtes Auslesen abzusichern.

Die Datenübertragung erfolgt durch eine 128-Bit-AES-Verschlüsselung. Jeder Zähler hat einen eigenen 32-stelligen Verschlüsselungscode. Diesen kennt nur die NEW Netz GmbH. Es können nur dafür vorgesehene Lesegeräte zur Auslesung der Zähler verwendet werden, die den benötigten Schlüssel zum passenden Zähler haben. Die Zusammenführung der Verbrauchsdaten mit den Daten des Anschlussinhabers erfolgt wie in der Vergangenheit auch erst im Abrechnungssystem der NEW Netz.

Innerhalb des Turnuswechsels von sechs Jahren sollen alle Zähler ausgetauscht sein.

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